Ganderbal ist ein Distrikt in Jammu und Kashmir, Indien. Der Distrikt wurde aus zwei Tehsil (Ganderbal and Kangan) des Distrikts Srinagar gebildet.
Distrikt Ganderbal | |
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Bundesstaat | Jammu und Kashmir |
Division: | Kashmir |
Verwaltungssitz: | Ganderbal |
Fläche: | 259 km² |
Einwohner: | 297.446 (2011) |
Bevölkerungsdichte: | 1.148 Ew./km² |
Website: | ganderbal.nic.in |
Geographie
Der Distrikt Ganderbal liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 1.950 m. Der Verwaltungssitz ist Ganderbal ungefähr 21 km von Srinagar entfernt.
Der Sind fließt durch den Distrikt. An diesem Fluss liegen drei Wasserkraftwerke und er versorgt die Bevölkerung des Distrikts mit Wasser. 80 % der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft und das Wasser des Flusses dient auch der Bewässerung.[1] Der Sand des Flusses ist als Baumaterial sehr geschätzt und wird verkauft.
Der Distrikt besteht aus vier Thesils:
- Ganderbal
- Kangan
- Lar
- Wakura
Der Distrikt besteht aus vier Blocks.[2] Jeder Block besteht aus einer Reihe von Panchayats. Der Distrikt hat zwei Wahlkreise.[3]
Klima
Das Klima des Distrikts Ganderbal ist typisch für das Klima des Kaschmirtals.
Tourismus
- Die Naranag Tempel sind eine bedeutende archäologische Stätte. Die Tempel liegen am Fuß des Haramukh ungefähr 50 km von Srinagar entfernt. Sie sollen Shiva geweiht sein und auf den Herrscher Lalithdatiya Muktadiya aus dem achten Jahrhundert zurückgehen.[4]
- Die Hill Station Sonamarg liegt im Distrikt Ganderbal. Sonmarg ist ein beliebter Ausflugsort für Wanderungen und als Kulisse bekannt aus vielen Bollywood Filmen.
- Der Manasbal-See liegt 12 km nordwestlich von Ganderbal. Der für Nur Jahan angelegte Garten Garoka liegt an diesem See.[5] Der See bietet guter Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung im Kaschmirtal.[6][7] Lotuswurzeln aus dem See werden von Einheimischen geerntet, gegessen und verkauft.[8]
- Der Haramukh (5.148 m) liegt im Distrikt Ganderbal. Der Aufstieg auf den Berg von dieser Seite gilt als sehr gefährlich. Der Haramukh wurde zuerst von der Großen Trigonometrische Vermessung unter Thomas Montgomerie 1856 bestiegen. Von seinem Gipfel wurden der K1 und K2 das erste Mal erfasst und benannt.[9]
- Der Gangabal-See (Urdu -ﮔﻨﮕﺒﻞ ﺟﮭﻴﻞ), auch Gangbal-See genannt, liegt am Fuß des Haramukh. Er ist ein Bergsee in dem viele Fische leben.[10][11]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Agriculture directory of Ganderbal. diragrikmr.nic, abgerufen am 25. April 2012.
- ↑ Statement showing the number of blocks in respect of 22 Districts of Jammu and Kashmir State including newly Created Districts vom 13. März 2008, abgerufen am 24. April 2012. (PDF)
- ↑ ERO’s and AERO’s. Chief Electoral Officer, Jammu and Kashmir, archiviert vom am 22. Oktober 2008; abgerufen am 24. April 2012.
- ↑ Naranag temple in ruins. kashmirmonitor.org, archiviert vom am 4. August 2012; abgerufen am 25. April 2012.
- ↑ Mansbal Lake ( vom 14. Februar 2012 im Internet Archive) auf indiainfoweb.com. (Webarchiv)
- ↑ Manasbal Lake ( vom 3. März 2012 im Internet Archive) auf ilec.or.jp
- ↑ Kashmir lakes
- ↑ Manasbal Lake
- ↑ Jim Curran: K2. The Story of the Savage Mountain. Hodder & Stoughton, London 1995, ISBN 0-340-66007-4, S. 25.
- ↑ Fishes and Fisheries in high altitude lakes, Vishansar, Gadsar, Gangabal, Krishansar. Fao.org, abgerufen am 19. April 2012.
- ↑ T. Petr: Fish and fisheries at higher altitudes: Asia. FAO, Rom 1999, ISBN 92-5104309-4, S. 72 (books.google.com).
Koordinaten: 34° 8′ N, 74° 28′ O